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Deinen Wasserfall Tisch selber bauen – so geht es!

17/04/2018

Wow! – Das werden die Reaktionen deiner Freunde sein, wenn sie diesen von dir handgefertigten Wasserfall Tisch sehen! Mehr werden sie gar nicht raus bekommen, da dieser Tisch wirklich einfach der Hammer ist! Du musst ihn nirgendwo für teueres Geld kaufen, sondern du kannst ihn mit ein bisschen Fingerfertigkeit selbst bauen! 

Wie das genau geht? Hier haben wir die genaue Schritt für Schritt Anleitung für deinen schicken Wasserfall Tisch!

diy tisch wasserfall

Was du für deinen Wasserfall Tisch benötigst: 

Und schon können wir mit deinem Tisch starten! 

 

1. Schritt: Bereite deine Holzplatte vor 

 Zu allererst musst du die Mitte deiner Platte finden, damit du sie durchsägen kannst. Dafür nimmst du eine lange Schnur und spannst sie in die Mitte von der einen Seite bis zum Ende der anderen Holzstück Seite. Hier kannst du auch etwas spielen, damit es ungefähr gleich aussieht. Dann markierst du dir die Linie an welcher du entlang schneiden musst. 

tisch selbst bauen

Mit einer Kreissäge schneidest du dann entlang der Markierung deine Holzplatte in zwei Hälften. 

tisch selbst bauen

Jetzt geht es ans Schleifen! Deine beiden Holzstücke musst du jetzt komplett glatt schleifen. Auch solltest du die Rinde so runter schleifen, dass das Epoxidharz dann gut daran halten kann. 

Wenn du tiefere Risse in den Seiten der Rinde hast kannst du schon im Vorhinein diese mit dem Epoxidharz füllen, um dann Probleme zu vermeiden. 

tisch selbst bauen

2. Schritt: Bau dir deine Gießform 

Du kannst entweder aus Sperrholz oder anderen übrigen Holzstücken nun einen Rahmen bauen, wo du dann das Epoxidharz reinfüllen kannst. Dafür nimmst du deine beiden Holzstücke und legst sie schon so zusammen, wie dein fertig gegossenes Stück aussehen soll mit dem richtigen Abstand. 

Damit das Harz am Rahmen nicht kleben bleibt ist es wichtig, dass du deine Form abklebst. Damit auch deine Form richtig hält solltest du diese am Tisch befestigen, das kannst du entweder mit anbohren machen, oder einfach mit Klammern. 

Dann solltest du noch mit einer Wasserwaage schauen, dass alles gerade ist, damit dein Harz nicht schief wird und dann ausläuft.

Wenn du nichts zum abkleben hast kannst du das hier benutzen: 

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3. Der Wasserfall Effekt 

Nun benötigst du das Epoxidharz / Giesharz hier in einem Verhältnis 2 zu 1 zum Härter. Um einen schönen Effekt zu bekommen füllen wir von der fertigen Mischung 1,5 Liter in einen Behälter und 1 Liter in einen anderen. in den 1 Liter Behälter füllen wir blaue Farbe und in den 1,5 Liter Behälter füllen wir die blauen Metall Pigmente

tisch selbst bauen

Danach werden die beiden Farbbehälter in den Rahmen gefüllt, es kann auch noch mit einem Holzstab oder ähnlichem etwas verändert bzw. gemischt werden, damit das Motiv für dich passt. 

Das alles lässt du mindestens 72 Stunden trocknen

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Hier kannst du bei Amazon dein Epoxidharz bestellen:

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Hier kannst du die blaue Pigmentfarbe bestellen: 

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Hier kannst du das blaue Metallpigment Pulver bestellen: 

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4. Die Metallfüße 

Die Metallfüße kannst du eigentlich ganz nach deinem Belieben gestallten. Hier haben wir eine etwas aufwendigere Konstruktion mit einem Formrohr, die du nachbauen kannst, oder du lässt es von einem Schweißer nach deinen Wünschen zusammen schweißen. 

Danach kannst du die Metallkonstruktion noch mit einer schwarzen matt Farbe lackieren und anschließend mit Klarlack versiegeln. Du kannst aber auch direkt einfach nur ein schwarzes Formrohr bestellen. 

Hier kannst du dir ein Formrohr bestellen: 

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5. Deinen Wasserfall Tisch abschleifen 

Nachdem alles getrocknet ist musst du nun deinen Tisch aus deinem Rahmen nehmen und die übrigen Harz erste am Holz abschleifen. Am einfachsten geht es mit einer großen Schleifmaschine, du kannst das aber auch mit der Hand machen, wichtig ist, dass kein Harz mehr auf dem Holz zu sehen ist. 

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Wenn noch irgendwo Risse auftauchen kannst du diese mit einem schnelltrocken Giesharz und dem Pigmentpulver mischen und die Risse füllen. 

Das Holz wird bis zu 180 Grit geschliffen und das Epoxidharz bis auf 400 Grit

Hier kannst du das Schleifpapier bestellen: 

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6. Zurechtschneiden der fertigen Platte 

Als erstes muss geschaut werden wie lang der obere, also der kleinere Teil des Tisches sein muss, dementsprechend wird er nach der größte geschnitten. Dann wird auf Gehrung geschnitten, d.h. der erste Schnitt geht mit einer Kreissäge im 45 Grad Winkel, dann wird noch im 90 Grad Winkel geschnitten, damit der Tisch einen ordentlichen rechten Winkel ergibt und der Wasserfall richtig „fließen“ kann. 

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7. Platten verbinden

Damit kein Leim beim Leimen nach außen dringt ist zu empfehlen die oberen Kanten mit Klebeband zu verbinden. Danach werden die beiden Platten mit Holzleim geleimt und dann mit Zwingen und Winkeln festgemacht, damit der Leim einen ganzen Tag ordentlich trocknen kann. 

Hier findest du den Holzleim: 

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8. Zusammenbauen und Finish 

Damit das Holz und die Farbe gut zu Geltung kommen wird der gesamte Tisch noch mit einem speziellen Öl für Hartholz eingeölt. Nachdem alles getrocknet ist kann die Metallhalterung mit den richtigen Schrauben angebracht werden. 

Hier kannst du das Holzöl besorgen: 

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Somit sind wir mit deinem neuen Wasserfall Tisch fertig! Wow! Die Arbeit hat sich definitiv gelohnt! 

Natürlich kannst du auch verschiedene Variationen draus machen: größeren Tisch, kleineren Tisch, normalen Esstisch, Stehtisch oder du kannst auch ganz toll mit den verschiedenen Farben und Metall Pigmenten spielen: eher ein Rot Ton, damit es wie Lava fließt, oder sonnigere Gelb Töne – deiner Kreativität sind wirklich keine Grenzen gesetzt! 

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Wir wünschen dir viel Freude mit deinem neuen Wasserfall Tisch! 

Dein Bautastisch Team 

 

 

Bildquelle: http://fixthisbuildthat.com/diy-waterfall-epoxy-river-table/

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Sparen beim Hausbau – dein Geld richtig einsetzen!

07/02/2018

Hausbau an sich ist teuer, ob nun selbst bauen, oder ein Fertighaus, an bestimmten Kosten kommt man nicht einfach dran vorbei. Doch es man stellt sich immer wieder die Frage: wo genau kann man sparen beim Hausbau? 

Ein paar einfache Tipps geben wir euch hier!

Wo kann ich in der Planung sparen? 

Bereits in der Planung des Hauses sollte man sich über einige Dinge und der Preise bewusst sein. Brauche ich wirklich so ein großes Haus? Oder brauche ich überhaupt einen Keller? Solche Punkte können einiges an Geld spare, jeder nutzlose Quadratmeter am Haus kostet einen im Schnitt 1.500 Euro extra. Auch der Keller kann einem einige tausend Euro sparen. 

Wichtig: Definitiv nicht beim Planer des Hauses sparen! Ein richtiger Profi kann einiges an Tipps geben bzw. weiß genau wo man am Haus Veränderungen anbringen kann und man somit nicht viel Ärger, Energie und Geld verpulvert. 

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Sparen beim Hausbau direkt 

Wenn man selbst handwerklich begabt ist kann man einiges selbst machen! Freunde und Familie kann man auch soweit es geht einspannen, doch aufpassen – wenn sich jemand nicht genauestens auskennt lieber die Finger von lassen und einen Fachmann die Arbeit machen lassen!

Oft kann man auch Restposten oder gebrauchte Restwaren oder Werkzeuge günstig kaufen, mieten oder sogar ersteigern. Auf unserer Seite www.bautastisch.at kannst du selbst stöbern und finden was du benötigst. Du wirst nicht glauben wie viel Geld du dir damit beim Hausbau einsparen kannst! 

Auch wenn man manche Produkte neu kaufen muss z.B. Sanitäranlagen lohnt es sich sich Zeit zu nehmen und zu vergleichen! Wie viel will ihr lokaler Händler für ein Waschbecken und wie viel der Shop im Internet? Ein guter Preisvergleich kann einen großen Unterschied machen. 

Nach dem Hausbau sparen und Geld zurück bekommen

Sind wir mal ehrlich – es bleibt trotzdem immer was übrig! Besonders wenn du selbst anpackst. Oft wirfst du die restlichen Materialien in den Keller, deine Garage oder deinen Dachboden. Mach daraus noch bares Geld! Inseriere es direkt kostenlos auf Bautastisch und hol dir noch einiges wieder rein, du wirst dich wundern, was da noch zurück kommen kann. 

Du siehst, mit ein bisschen guter Planung und der richtigen Plattform zum Reste inserieren kann dein Traumhaus auch um eine Ecke günstiger werden. 

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Hier haben wir noch ein paar Buchempfehlungen für dich, wie du beim Hausbau richtig sparst! 

Mit Eigenleistungen am Bau Geld sparen: 

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Richtig sparen beim Bauen: 

http://amzn.to/2EtYmmN

Kostenfalle Hausbau:

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Wir wünschen dir bei all deinen Vorhaben viel Erfolg! 

Dein Bautastisch Team

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Nachhaltiges Bauen – Zukunft mitbestimmen

11/01/2018

Nachhaltiges Bauen ist ein Thema, dass immer mehr Bedeutung bekommt, denn unsere Zukunft betrifft uns alle. Wer früher „einfach drauf los“ gebaut hat, beschäftigt sich heutzutage damit, welche Auswirkungen das Gebäude beim Bau, sowie nach dem Bau hat. Oft wird solch ein nachhaltiges Gebäude auch „Grünes Gebäude“ (green building) genannt.

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Entscheidet man sich für ein nachhaltiges Gebäude ist dabei sehr viel zu beachten, hier einige wichtige Faktoren: 

Nachhaltiges Bauen – Ökologischer Faktor

Der ökologische Faktor beinhaltet die Aspekte Ressourcenschonung, Schutz der globalen und lokalen Umwelt und die Reduzierung des Gesamtenergiebedarfs des Gebäudes. Diese Aspekte spielen eine große Rolle in der Planung der Bauweise, sowie der Planung der richtigen Baustoffe. Die Gebäudeform, sowie die richtige Dämmung und die richtigen Energieträger machen einen sehr großen Unterschied aus. 

Bereits in der Planung ist auch schon der Abfall- bzw. die Mülltrennung ein Thema. Von Anfang an sollten Konzepte für die richtige Mülltrennung entwickelt werden bzw. zur umweltgerechten Entsorgung und zum Recycling. Auch der Rückbau des Gebäudes sollte dabei mit eingeplant werden, eine hohe Rückbaufähigkeit ermöglicht es die Kreislaufwirtschaft anzukurbeln und damit unserer Zukunft etwas Gutes zu tun. 

Nachhaltiges Bauen – Ökonomischer Faktor

Beim ökonomischen Faktor steht die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes im Vordergrund. Ökonomisch nachhaltiges Bauen beinhaltet somit drei Aspekte: 

  1. Die Investitionskosten, somit sind das die Kosten für die Herstellung des Gebäudes 
  2. Die Nutzung des Gebäudes, somit auch die Betriebskosten wie Heizung, Strom, Wasser
  3. Die gebäude- und bauteilspezifische Kosten, sowie die Kosten, die beim Rückbau entstehen 

 

Nachhaltiges Bauen – Sozio-kulturelle und funktionale Qualität

Hier stehen die Nutzer im Vordergrund, wird das Gebäude an Komfort und Nutzerfreundlichkeit akzeptiert? Besteht ein gesundheitlicher Schutz durch dieses Gebäude z.B. durch Lärmschutz? Und wie zugänglich ist das Gebäude auch im Aspekt Barrierefreiheit. 

Zuletzt spielt da auch der ästhetische Aspekt eine Rolle, wie das Gebäude ins Stadtbild passt und wie wirkt das Gebäude innen und außen. 

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Nachhaltige Gebäudekonzepte

Einige Gebäudekonzepte haben sich bereits bewährt und werden bei verschiedenen Projekten angewendet. 

Das Niedrigstenergiegebäude bietet dabei den Mindeststandard beim Thema nachhaltiges Bauen. Danach kommt das Passivhaus und das Sonnenhaus, welche in „Konkurrenz“ stehen bzw. deren Konzepte sehr unterschiedlich sind. Der Vorreiter in den nachhaltigen Gebäudekonzepten ist das Plusenergiehaus, hierbei wird ein Überschuss an Energie erzeugt, somit mehr Energie produziert als verbraucht. 

 

Nachhaltiges Bauen ist ein sehr komplexes Thema, jedoch sollte sich jeder diese Gedanken bei der Hausplanung bzw. besonders bei der Planung von größeren Gebäuden überlegen. Oft jedoch muss es nicht einmal das ganze Haus sein, auch kleine nachhaltige Nachrüstungen am Haus wie z.B. eine Solaranlage können schon einen großen Unterschied machen. 

 

Hier ein paar Amazon Empfehlungen zum nachhaltigen Bauen: 

Nachhaltiges Bauen in der Praxis 

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Nachhaltig Wohnen im Handumdrehen

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Green Building: Leitfaden für nachhaltiges Bauen

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Viel Erfolg bei deinen Projekten! 

 

Dein bautastisch Team 

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Interview: Bautastisch in „MeinStartup.com“

22/10/2017

MeinStartup ist eine Plattform, auf der Gründer Informationen und Tipps rund ums Gründen und auch Basics und die erste Business Schritte bekommen. Zusätzlich können Gründer gegenseitig ihre Erfahrungen austauschen bzw. aus Erfahrungen von anderen Gründern lernen. 

So auch Bautastisch

Auch Bautastisch bringt nun Tipps und Erfahrungen ein, die hoffentlich Gründern mehr Einblick geben oder auch helfen. Durch spannende Fragen entstehen spannende Antworten. 

Hier findet ihr das gesamte Interview mit MeinStartup:

Bautastisch – nachhaltige Online-P2P-Verkaufsplattform für Baustoffe

 

Viel Spaß beim Lesen!

Du hast Fragen, Anregungen oder möchtest mit uns zusammen Arbeiten? 

Dann melde dich ganz einfach bei uns:

kontakt@bautastisch.at

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Bautastisch in „Nachhaltig in Graz“

10/10/2017

Der Verein „Nachhaltig in Graz“ ist eine große Bereicherung für die Stadt Graz. Mit der Informations-Website wird den Menschen in Graz eine Seite geboten, auf der sie alle Informationen, sowie Tipps, Erfahrungen und Geschäfte finden, die Wert auf Nachhaltigkeit legen. Menschen, die nachhaltiger leben wollen wird es leichter gemacht, verpackungsfreie Einkaufsläden, sowie Geschäfte, die sich mit upcycling und wiederverwendung beschäftigen, zu finden. Sogar Termine zu verschiedenen Thematiken kann man in einem Kalender finden. 

Nachhaltig bautastisch

Als nachhaltiges und zukunftsorientiertes Unternehmen hatte Bautastisch auch die Ehre, auf dieser Seite präsentiert zu werden. Es ist uns eine Freude! Hier der ganze Artikel:

Bautastisch – Baustoff-Plattform

 

Bautastisch sagt danke!

Und noch weiterhin viel Erfolg!

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